Bienensterben wird zum globalen Problem

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Capri
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Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Capri » 02 Mai 2011 21:17

Hi,

ist schon der Hammer, wenn man sich die Zusammenhänge so genau betrachtet!

Capri

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Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Neugierer » 03 Mai 2011 10:39

Hallo !!!

Beiträge über die Sitaution der Honigbiene und deren Probleme mit der derzeitigen Form, der konventionellen Landwirtschaft auf der Bayer Hauptversammlung am 29.04.2011:

Chr.Koch - für die Berufsimker

Walter Haefeker - Europäischer Berufsimkerverband

Gruß
neugierer ...
... will jetzt erstmal 20 Bayer Aktien kaufen.
Gruß, Neugierer ...

Lecker Honig, lecker Wein .... so soll es sein !

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Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von fibroin » 03 Mai 2011 14:03

Ich hoffe, diese Reden werden gehört. Ich fürchte nein, denn die "riesigen Geschäftserfolge" sind wichtiger.

Das wird doch bekannt sein, viellicht nicht den Bayeraktionären.
www.zitate-online.de/sprueche/wi … indet.html
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 Mai 2011 22:12

Auch nicht schlecht: Imkerei in der Großstadt

www.spiegel.de/wissenschaft/natu … 11,00.html

Wobei ich mir sehr gut vorstellen könnte dass das Ärger mit den Nachbarn gibt: Wehe, ein Bienchen verfliegt sich in dessen Wohnung :(
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Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Edeltraude » 07 Mai 2011 22:30

Jason Ogg, das ist ein toller Link zum Bantam Mais. Den werde ich mir bestellen! Und den Leinsamen "blaues Wunder" gleich mit.

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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Mary » 02 März 2017 10:46

Fruchtweinkeller hat geschrieben:Hier ein interessanter Bericht:

www.spiegel.de/wissenschaft/natu … ml#ref=top
Kennt jemand den aktuellen Stand?

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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Met-Head » 13 März 2017 00:46

Moin,
eigentlich nicht mein Thema und meine Art so viel zu schreiben (oh Gott, 3 Beiträge in wenigen Tagen!), aber weil bei uns grad aktuell muss ich das nochmal aufgreifen:
Das Bienensterben geht kräftig weiter.
Die Varoa geht um, besonders in Mecklenburg, wo es bis jetzt noch nicht so schlimm war. Leider auch, weil viele was "Gutes" tun wollen, sich ein Volk zulegen (Stichwort Imkern in der Stadt) und nicht weiter in die Materie gehen (z.B. Varoa-Behandlung) und so unwillentlich Krankheiten verbreiten.
Fruchtweinkeller hat geschrieben:Wobei ich mir sehr gut vorstellen könnte[,] (Anm. des Schreibers ;) ) dass das Ärger mit den Nachbarn gibt: Wehe, ein Bienchen verfliegt sich in dessen Wohnung :(
Und das ist leider nicht nur in der Stadt so ;)
In der Gartenanlage freut sich jeder über gute Ernte, aber wehe es fliegt eine Biene über den Gartenweg!

MfG
Met-Head

P.S.: Ich nehm meine Infos von meinem Freund der Imker ist, aber wie er so schön sagt: "Wenn 7 Imker in einem Raum sind hast du mindestens 8 verschiedene Meinungen ..." :mrgreen:
Ganz genauso ist das ... oder so ...

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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Fruchtweinkeller » 18 März 2017 00:19

Kleines Update: Es ist wohl in den Staaten nicht ungewöhnlich, dass die Bienen mehrmals jährlich mit Antibiotika behandelt werden. "Witzig" ist nur: Wenn es übertreibt geht das nach hinten los: Nach Behandlung mit z.B. Tetrazyklin zerschießt man den Bienchen die Magen-Darm-Fauna, und sie werden anfälliger für Folgeerkrankungen. Vermutlich daher zeigen behandelte Bienchen eine größere Sterblichkeit wenn man sie nach der Behandlung einem Pathogen aussetzt. Dieser Effekt ist womöglich am "Bienensterben" beteiligt.
Quelle: Antibiotic exposure perturbs the gut microbiota and elevates mortality in honeybees


Anmerkung von mir: Gilt vermutlich nicht nur für Bienen, auch für anderes Getier mit weniger Beinen. Aber: Natürlich retten Antibiotika Leben! Wer eine bakterielle, akute Infektion hat sollte deshalb natürlich Antibiotika "nach Vorschrift" nehmen, alles andere wäre grober Unfug. Aber leider werden in Deutschland zu oft Antibiotika verschrieben, siehe beispielsweise https://www.dak.de/dak/download/Antibio ... 486100.pdf
Wenn Patienten bei einer viralen Infektion Antibiotika verschrieben werden könnte ich schon... in die Tischplatte beißen :)
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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Igzorn » 20 März 2017 08:29

Wenn Patienten bei einer viralen Infektion Antibiotika verschrieben werden könnte ich schon... in die Tischplatte beißen
Das ist leider Standard. Seit dem ich nicht mehr bei jedem Husten und Schnupfen was nehme, bin ich seltener krank. Klar, der Verlauf ist so wesentlich beschissener, aber den Preis zahle ich mittlerweile gern.
Und natürlich kommt noch der soziale Gesundheitsaspekt zum tragen, aber der ist 99% der Leute schnuppe. Solange es mir besser geht, ist das schon in Ordnung so... :schlecht:

Naja, dass man Bienen überhaupt mit Antibiotika behandelt, wundert mich sehr. Darf der Honig dann in den Verkauf? Und wenn nein, halten sich die Hersteller dran?

Honig wird ja nicht in dem Sinne verdaut...
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr.

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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Fruchtweinkeller » 20 März 2017 22:27

Keine Ahnung wie das hierzulande ist, wissen die Bienenprofis dazu etwas? Könnte mir vorstellen dass es da Intervalle geben könnte die man vor Ernte des Honigs einhalten muss.
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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von fibroin » 21 März 2017 08:15

Ich halte zwar Bienen, der Profi bin ich nicht.
Klar, wir behandeln Bienen aber im Wesentlichen wird nur die Varramilbe bekämpft. Das muss sein, aber die Medizin dafür ist "natürlichen Ursprungs" und hat nicht mit Antibiotika zu tun. Völker, die behandelt wurden, dürfen in dem Jahr nicht mehr beerntet werden. Darum beginnen die Behandlungen erst im Juli, wenn die Sommertracht durch ist.
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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Re: Bienensterben wird zum globalen Problem

Beitrag von Holger » 21 März 2017 10:41

antibiotika wird in deutschland nicht eingesetzt. in amerika und anderen ländern wird mit antibiotika meist die amerikanische faulbrut bekämpft, deswegen gibt es in honigen aus fremden ländern teilweise erhebliche rückstandsproblematiken.

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