2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Ake
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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon Ake » 10 Januar 2017 19:42

25l Met
25l Kirsch-Met (mal ne Sauerkirsche, um den Unterschied zu den Süßkirschen herauszufinden)
15-20l Blaubeere aus dem Supermarkt

Klärung:
25l Himbeermet
5l Mostbirne

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willi2000
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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon willi2000 » 10 Januar 2017 22:19

Hallo Jens,
ich hatte letztes Jahr eine sortenreine Ananasrenette. Die war zwar schön mild (=Frauenebbelwoi), aber wohl aufgrund der fehlenden Gerbstoffe nicht stabil und musste deshalb geschwefelt werden. Daher hab ich diesmal den Boskop dazugemacht.
Der Ansatz ist erst seit etwa 2 Wochen fertig mit der Gärung (Ende November abgepresst) und ich hab ihn noch nicht richtig probiert.
Ein sortenreiner Boskop hat dagegen alles was ein guter Ebbelwoi braucht: Säure, Zucker und viel Gerbstoffe. Vor allem wenn man ihn erstmal einlagert und nachreifen läßt, wird daraus ein spitzen Äppler mit etwa 8-8,5% Alkohol und einer etwas feineren Säure und milder, als wenn man ihn schon im Oktober keltert.
Auch mein klassischer Ebbelwoi dürfte 30-40% Boskop habe (hab davon 4 Hochstämme), weshalb ich dieses Jahr auch auf die Zugabe von Quitte (hatte dieses Jahr keine) oder Speierling verzichtet habe.

Schobbe,
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Hopp, Hopp, Hopp, Schoppe in de Kopp.

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Kuli
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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon Kuli » 10 Januar 2017 22:34

Bei mir gärt auch noch nichts-leider.
Demnächst werde ich die schwarze Johannisbeere als erstes von 2015 abfüllen.

Es ist aber auch wirklich schwierig um unseren Urlaub herum zu "Vergären"
Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterläßt, ist bleibend. J.W. von Goethe

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Schaumburger
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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon Schaumburger » 10 Januar 2017 23:22

Hallo nochmal,

ich seh' schon, bei Euch im wärmeren Odenwald sind Ananasrenetten mild, wo sie hier an der Weser die saueraromatischen Sorten sind.
Dann sollten Berlepsch oder Ingrid Marie bei Euch selbst als milde Ergänzung unbrauchbar sein?

Den Boskoop nehme ich auch hier gern (zwei eigene Hochstämme, auch viel aus Gemeindeeigentum).
Ich hatte auch schon mal überlegt, Graue Renetten oder Osnabrücker in kühlem/trockenem Lager schrumplig werden zu lassen und erst dann zu pressen...

Viele Grüße
Jens

willi2000 hat geschrieben:Hallo Jens,
ich hatte letztes Jahr eine sortenreine Ananasrenette. Die war zwar schön mild (=Frauenebbelwoi), aber wohl aufgrund der fehlenden Gerbstoffe nicht stabil und musste deshalb geschwefelt werden. Daher hab ich diesmal den Boskop dazugemacht.
Der Ansatz ist erst seit etwa 2 Wochen fertig mit der Gärung (Ende November abgepresst) und ich hab ihn noch nicht richtig probiert.
Ein sortenreiner Boskop hat dagegen alles was ein guter Ebbelwoi braucht: Säure, Zucker und viel Gerbstoffe. Vor allem wenn man ihn erstmal einlagert und nachreifen läßt, wird daraus ein spitzen Äppler mit etwa 8-8,5% Alkohol und einer etwas feineren Säure und milder, als wenn man ihn schon im Oktober keltert.
Auch mein klassischer Ebbelwoi dürfte 30-40% Boskop habe (hab davon 4 Hochstämme), weshalb ich dieses Jahr auch auf die Zugabe von Quitte (hatte dieses Jahr keine) oder Speierling verzichtet habe.

Schobbe,

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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon wuzi » 12 Januar 2017 21:05

am blubbern ist grad nur 20l Kiwiwein

gefiltert wird im moment ein haufen rotwein
"Trink ihn aus, den Trank der Labe, und vergiß den großen Schmerz! Balsam für's zerriss'ne Herz, wundervoll ist Bacchus Gabe." - F. Schiller

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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon MARkoe93 » 17 April 2017 23:09

Aktuell ist in der Mache:

Ca. 20l Waldhonig Met

Ca. 25l 20%iges Zuckerwasser zum Aromatisieren
(Mit was weiß ich noch nicht)
Ein teil davon wird bei einem Freund mit einer 0,5l destille destilliert und mit gerösteten Eichenspähnen versetzt.

Da nach wird Bier gebraut

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Chesten
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Re: 2017 - wieviel Wein blubbert bei euch gerade?

Beitragvon Chesten » 18 April 2017 17:59

Bei mir sind es :

7 Liter Erdbeerwein aus Tiefkühlfrüchten (Wollte mal wissen ob das auch klappt anstelle frischer Erdbeeren).
4,5 Liter Löwenzahnwein.

Wenn das erste Gehalt da ist mal schauen ob ich einen Met oder Maracujawein ansetze dann wohl 20 Liter.
"Die einzig stabile Währung ist Alkoholsche Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175


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