Endlich mal wieder ein Rotwein - aber welche Hefe?

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Pantscher
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Endlich mal wieder ein Rotwein - aber welche Hefe?

Beitrag von Pantscher » 11 September 2017 10:18

Hallo an Alle!

Nach Jahren melde ich mich mal wieder. Leider komme ich nur noch selten zum Honig- und Fruchtwein keltern. Und die letzten Jahre war die Obstausbeute auch immer mau...

So, nun hab ich an unserem Weinstock endlich mal wieder einigermaßen viele Trauben.

Da stellt sich jetzt die Frage:
Sind die alle vom Regen wieder faulig?
Wenn ja: Ok, dann hat sich wieder alles erledigt.

Wenn nein: Jawohl, ich mach Rotwein!

Hab den letzten wein so gemacht:
Trauben waschen entrappen, bissl zerstampfen, einen Teil des Safts einfrieren.
Gärstarter dazu, eineinhalb Wochen gären lassen.
In der Maische haben sich Weinsteinkristalle gebildet.
Abpressen, den wieder aufgetauten Saft dazu, fertig gären lassen.
Ich zuckere nicht nach, ein nicht so alkoholischer trockener Rotwein ist mir auch recht.
Eins muss man den Trauben lassen, Maische und der abgepresste Wein gärt wie ne Rakete.
Kaum ist der ganze Zucker weg, fängt an rucki zucki sich die Hefe abzusetzen, also abziehen.
Danach ordentlich Eichenholzchips dazu und klären lassen.
Nach paar Wochen völlig klar, also ab in die Flasche.
So, ging ganz gut, Ergebnis war ok, sehr barriquelastig halt...

Ihr fragt euch jetzt:
Was will er denn?

So: Ich weiß nicht mehr, welche Hefe ich verwendet hab, ich denke Samos.
Also, habt Ihr nen guten Hefevorschlag?
Sonst noch Vorschläge?


Vielen Dank schon mal und immer ne saubere Gärung!

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Fruchtweinkeller
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Re: Endlich mal wieder ein Rotwein - aber welche Hefe?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 11 September 2017 21:31

Samos (zumindest das was ich unter dem Namen gekauft habe) liefert vergleichbare Ergebnisse wie meine Portwein-Hefe, Sherry, Haut Sauternes oder Malaga. Je nachdem wo du deine Hefen beziehst könntest du auch mal eine Bioferm Aromatic oder eine Oenoferm-Rotweinhefe testen; du hast viele Möglichkeiten.
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(Too much coffee man)

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