Ansatz: Bananenwein

Andreas_07
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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 15 Mai 2018 17:15

Update:

Habe heute einen Säure- wie auch Alkoholtest durchgeführt.
Der Säurewert lag bei ca. 5-6 (eher 6). Ich habe daher ca. 7,5 ml Milchsäure auf 7 L Wein zugegeben.
Der Alkoholwert lag zwischen 14-16 %. Aus Zeitmangel habe ich heute nur zwei Tests durchgeführt und habe eben diese beiden Werte erhalten. Ich denke es wird ein Wert dazwischen der korrekte sein.
Der Geschmack war durch und durch sauer. Keine Nachsüße. Nachgezuckert wurde mit ca. 25 g/l.

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 15 Mai 2018 21:53

Gut so, lieber vorsichtig sein mit der Nachzuckerei als zu viel zuschütten. Nicht die Geduld verlieren ;)
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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 16 Mai 2018 00:48

@Fruchtweinkeller
Ja naja eigentlich sagt man glaube ich 20 g/l gelle? Aber ich hab ein wenig mehr gemacht weil ich für mich bei den anderen Weinen gemerkt habe, das es mir angenehmer ist. Aber ich bleibe bei 25 g/l Zucker. Später werde ich es wie nächste Woche auch beim Beerenwein machen und zum Ende die Endsüße einstellen.
Jetzt gehts beim Bananenwein für mich nur um das Erreichen der Alkoholtoleranzgrenze.

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Chesten
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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Chesten » 16 Mai 2018 16:28

Die Fatsrformel ist 20 g/L für 1 vol% aber zum Ende hin der Gärung kann schon 1 vol% zu viel sein dann halt für 0,5 oder gar nur 0,25 vol% nachzuckern sonst kann der Wein zu Süß werden !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 16 Mai 2018 19:05

Chesten hat geschrieben:
16 Mai 2018 16:28
Die Fatsrformel ist 20 g/L für 1 vol% aber zum Ende hin der Gärung kann schon 1 vol% zu viel sein dann halt für 0,5 oder gar nur 0,25 vol% nachzuckern sonst kann der Wein zu Süß werden !
Stimmt aber in jetzigen Fall ist es erst das zweite Nachsüßen gewesen. Gehe davon aus das noch was geht. Auch war in der Banane wirklich keine Süße zu schmecken. Sauer durch und durch ^^.

Ich teste es nächste Woche und berichte wieder.

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 17 Mai 2018 11:54

Kleiner Nachtrag als Frage: Ich habe den Bananenwein anfang diesen Monats angesetzt und vor zwei Tagen von der Maische abgezogen und nachgezuckert (er war durch und durch sauer (Trocken?) im Geschmack >> siehe Update vom 15.05).

Schon vor dem Abziehen von der Maische am 15 war keine Gäraktivität mehr zu sehen (Blubbern) was ich aber so glaube ich auf den verbrauchten Zucker zurückführen kann.
Der Alkoholwert war bereits sehr hoch (lag in zwei Test einmal bei 14 ud einmal 16 %...denke es wird irgendwo dazwischen sein) und das nach etwas mehr als zwei Wochen...stark ^^. Aber gut, die Banane + Rosinen haben vermutlich selbst recht viel Zucker mitgebracht + den Kilo normalen Zucker.

Wie gesagt am 15 wurde nachgezuckert aber irgendwie scheint kein "Blubb" zustande kommen zu wollen. Auch sehe ich keine Bläschenaktivität im Wein selber (war bei den Beerenweinen ganz anders...da gings sofort wieder los).
Habe ich eine Gärstockung oder ist die Gärung hier evtl. einfach schlicht abgeschlossen? Aber Restsüße war wirklich NICHT zu schmecken.

Kann es sein, dass ich beim Abmaischen zu viel Hefe mit herausgenommen habe? Denn ich habe die Flüssigkeit nicht nur durch ein normales Sieb sondern auch durch ein Handtuch gefiltert (nachdem die Maische ausgequetscht und bereits im Müll war). Bin etwas überfragt.

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Chesten » 17 Mai 2018 15:43

Eigentlich ist immer nach dem abmaischen genug Hefe vorhanden damit es zügig wieder los geht.
Die Hefe ist so klein der ist es egal was für ein Handtuch du nimmst du kommt da auf jeden Fall durch.
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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 17 Mai 2018 22:35

Beim "Abpressen" wird das CO2-Reservoir weitgehend ausgetrieben. Es kann sein dass dieses erst wieder "ergänzt" werden muss bevor es sichtbar blubbert. Zudem wird die Gärung ohnehin immer langsamer und das CO2 wird ohne den Schlunz auch unwilliger entweichen.
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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 18 Mai 2018 10:43

OK ich wundere mich nur...den Beerenweinen war es egal das ihr Gas ausgetrieben wurde...da ging es nach gut 24 Stunden spätenstens wieder mit ein wenig Gäraktivität los. Bei der Banane jedoch scheint nix mehr zu laufen.
Das Wasser im Röhrchen wandert eigentlich nur, je nach Außentemperatur, ein wenig nach vorne oder ein wenig nach hinten. EIn "Blubb" kam bisher nicht zustande.
Auch ist dieser 10L Ballon mit 7 L gefüllt...also viel Raum nach oben ist da nicht bzw. es dürfte nicht reig dauern diesen Raum mit Gas zu füllen. Selbst wenn ich den Wein schwenke entweicht kein Gas.

Kann es sein das der Bananenwein bereits so schnell seine Alkoholtoleranzgrenze erreich und fertig gefärt ist? IN dem Fall würde ich zügig schwefeln wollen.

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Igzorn » 18 Mai 2018 16:43

Hat sich der Zucker abgesetzt? Dann weiter schwenken. Keine Blubs sind kein Zeichen. Wenn Du nicht steril filtrieren kannst, ist Abwarten besser. So schnell geht der Weinling nicht kaputt.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Andreas_07 » 19 Mai 2018 02:17

Nein nein der wurde gut durchgeschwenkt. Nun stehen im garröhrchen beide Wasserstände (Linke und Rechte Kammer konstant auf einer Höhe. Auch nach schwenken passiert da nix. Wohl gemerkt nach nun mehreren Tagen.....

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Re: Ansatz: Bananenwein

Beitrag von Chesten » 19 Mai 2018 11:57

Wichtig ist nicht ob es blubbt sondern ob sich die Restsüße abbaut !
Macht dich nicht verrückt ob es blubbt oder vielleicht nicht.
Einfach eine Probe ziehen und schmecken ob noch Restsüße drin ist.
Wenn du meinst das nicht mehr genug Hefe im Ansatz ist kannst du die selbe Heferasse nochmals hinzufügen das hilft in der Regel zwar nicht viel aber es kann helfen.
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