Mein erster Met.

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Metinchen
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Metinchen » 06 Januar 2018 14:06

Kauf so eines welches sich Präzesions-Vinometer schimpft. Oft ist da so eine gelbe Traube als "Hintergrund" . Das testest du dann bei trockenen Kaufwein, dann weißt du in Etwa in welche Richtung das Ding lügt.
Wenn es nach einer Zuckerzugabe schnell wieder blubbert, ist doch alles im grünen Bereich :clap: .
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Igzorn
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Igzorn » 06 Januar 2018 21:25

Preis ist unter 20€
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

frankreich79
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 13 Januar 2018 11:39

*Update*

Heute mit den neuen beiden Vinometer gemessen.. zeigen beide zwischen 13,5 und 14 % Alk. an. (beide wurden an 13 % Industriewein geprüft und zeigten die 13 % auch genau an.)

Es schwimmen nur ein einige wenige Apfelstückchen oben und die Gährung lässt auch nach. Ich denke ich Zuckere jetzt mal für ein 1/2 % Alk nach und schau was passiert.

Geschmack fruchtig.. deutlich noch nach Apfel, ich schmecke keine Süße raus.

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Fruchtweinkeller
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 Januar 2018 21:26

Mach so weiter, das kann sich jetzt etwas hinziehen.
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(Too much coffee man)

Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Metinchen
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Metinchen » 13 Januar 2018 21:28

Hört sich doch gut an :D
Einfach weitermachen!!!
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frankreich79
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 21 Januar 2018 13:24

*Update*

Ich messe jetzt nur noch in Wochenabständen und schüttel pro tag 2-3 Mal.

Heute zeigen die Vinometer beide 14% Alk. an..Geruch.. fruchtig und nach Hefe. Die Apfelstückchen haben sich jetzt fast komplett aufgelöst.. das ganze sieht aus wie naturtrüber Apfelsaft mit Kohlensäure. Beim Schütteln schäumt es noch recht ordentlich.

Geschmacklich.. fruchtig.. vielleicht habe ich etwas zu viel säure drin.., aber gar nicht so übel. ich bilde mir ein noch etwas Restsüße zu schmecken, daher erstmal nicht nachgezuckert.

Ich denke die Hefe kommt langsam an die Grenzen.. vobei ja 15 - 16 % drin sein sollten.

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Metinchen
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Metinchen » 21 Januar 2018 16:30

Oft kann man sagen; die ersten 12-14% bilden sich in 14 Tagen, die letzten 1-2% brauchen 12-14 Wochen. Also alles im grünen Bereich. Einfach weiterschütteln und sich in Geduld üben :roll: 8-)
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Chesten
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Chesten » 21 Januar 2018 21:54

frankreich79 hat geschrieben:Geschmacklich.. fruchtig.. vielleicht habe ich etwas zu viel säure drin.., aber gar nicht so übel. ich bilde mir ein noch etwas Restsüße zu schmecken, daher erstmal nicht nachgezuckert.
Wenn der Met "gar nicht so über" schmeckt ist noch Zucker im Ansatz, jetzt kann das zwei Ursachen haben:
1. Es ist vergärbarer Zucker der noch nicht verbraucht wurde oder
2. Wenn du mit Honig nachgezuckerst hast der viel unvergärbaren enthält täuscht dir das vergärbaren Zucker vor.

Jetzt zum Ende hin nehme ich immer normalen Haushaltszucker zum nachzuckern weil dann dein Met nicht zu süß wird und was genau so wichtig ist :
Haushaltszucker ist für die Hefe leichter zu verarbeiten als Honig und somit hat deine Hefe weniger Stress und glückliche Hefe ist die beste Freundin des Winzers :lol: !

Ne jetzt mal Spaß bei Seite.
Wenn die Hefe gestresst ist findet sie nur sehr schlecht das Gärende und mehr Fuselöle enstehen bei der Gärung und beides willst du nicht.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 22 Januar 2018 21:30

Joa ich geh das jetzt ganz entspannt an. Zum nachsüßen nehme ich nur Haushaltszucker, und jeden Tag schön schütteln.. ich messe nähsten Sonntag mal nach.. und schau den mal was mit dem nachzuckern ist.

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Chesten
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Chesten » 23 Januar 2018 17:00

frankreich79 hat geschrieben:Joa ich geh das jetzt ganz entspannt an.
So ist es richtig ;) !
Die Weinherstellung ist ein Marathon und kein Sprint. Jetzt ist Ausdauer gefragt. Bis auf dem Anfang der Gärung braucht man sich eigentlich nie Stress bei der Weinherstellung zu machen deswegen machst du das schon richtig ;) .
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 29 Januar 2018 21:35

*Update*

Nochmal nachgemessen.. ca. 14 % Vol.. Geschmacklich unverändert... ich habe jetzt mal für 1/2 Prozent Alk. Zucker nachgeschüttet und warte mal ab was passiert.

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 04 Februar 2018 16:32

*Update*

Ich glaube das Ende naht..... Heute gemessen.. wieder beide bei 14 % Alk. Und ich meine eine leichte Restsüße zu schmecken bei der Verkostung.. Apfelstücke sind keine mehr zu sehen. Kohlensäure ist auch keine mehr im Ansatz vorhanden.. ich warte jetzt mal eine Woche ob das ganze so stabil ist.

Gruß

Frank

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