Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

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Moneysac
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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Moneysac » 13 Februar 2018 18:53

Allein schon wegen der Skala hat ein Vinometer +/- 1% Abweichung. Wenn du irgendwann reproduzierbare Weine produzieren möchtest (gleicher Restzucker, säure, Alkoholgehalt), wirst du um ein Ebullioskop leider nicht herumkommen. Für die Nachzuckermethode ist es aber egal.

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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von 420 » 13 Februar 2018 21:51

Die Weine werden dann wohl ähnlicher, aber reproduzierbar im Hobbybereich habe ich bis jetzt noch nie geschafft.

Relativ gleich sind die Weine wohl aus großen Weinkellereien. Die erreichen es, indem sie Weine von unterschiedlichen Hängen und auch Jahrgänge wieder zu einem Wein verschneiden - natürlich durch probieren und vergleichen mit dem alten Wein.

Beim Bier ist es machbar.

Ebu ist halt im Hobby nice to have. Damit kannst Du auf ca. 0,3 % Alkohol den Wein genau bestimmen. Dies ist beim Verkauf notwendig.

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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 Februar 2018 22:37

Das Vinometer ist ein Schätzeisen, und man kann zumindest Veränderungen damit beobachten. Für Nachzuckermethode gibt dir der Messwert insofern Anhaltspunkte, aber es ist nicht wichtig oder notwendig, dass der Messwert dem tatsächlichen Alkoholgehalt nahe kommt. Insofern kann man als Hobbywinzer damit gut auskommen. Wie die Vorredner schon sagten: Erst wenn der Wein verkauft werden soll muss der Alkoholgehalt hinreichend genau angegeben werden.
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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Errisch » 15 Februar 2018 07:30

Da das ganze nur zum Eigenverzehr und gelegentlich mal als Geschenk dienen soll denke ich ist die investition in das Ebullioskop eher nicht nötig.

Ist nur trotzallem ganz angenehm wenn man auch mit 2% ungenauigkeit sagen könnte in welchem bereich sich das befindet.
Das andere Vinometer zeigt übrigen noch immer 9% an was dann ja doch schon ein ganzes stück daneben zu liegen scheint. zumindest sofern das andere nicht auch totalen quatsch anzeigt.

Dass es allerdings nie ganz genau sein wird ist mir natürlich auch klar :lol:

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Moneysac
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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Moneysac » 15 Februar 2018 13:56

Die Weine werden dann wohl ähnlicher, aber reproduzierbar im Hobbybereich habe ich bis jetzt noch nie geschafft.
Das kommt natürlich sehr auf die Ausgangsfrucht an. Eigene Früchte unterscheiden sich natürlich Jahr für Jahr, das ist bei einem Winzer aber ja auch der Fall, wenn auch vermutlich nicht ganz so extrem wie bei uns. Gründe hast du ja schon angesprochen.

Bei einem Maracujawein, bei dem man sowieso auf gekauften Saft zurückgreift oder wenn man z.B. Schattenmorellen aus dem Glas vergärt sind die Ergebnisse schon so "gleich", dass ich es reproduzierbar nenne :mrgreen:

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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von 420 » 15 Februar 2018 19:56

Ja, wenn ich auf gekaufte Früchte zurück greife. Da können sich die Weine sehr gleichen.
Oabwohl......Behältergröße, Gärtemperatur, Lagertemperatur usw. spielen auch eine Rolle. :pfeif: :pfeif: :lol:

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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Errisch » 18 Februar 2018 16:24

Probemessen mit einem gekauften halbtrockenem Wein hat einen Messfehler von ca 2,5% gegeben.

Also abgesehen von allen anderen Einflüssen kann ich grob 3% vom Messergebniss abziehen.

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Re: Erster Met: Guter Start und dann doch nichts?

Beitrag von Igzorn » 18 Februar 2018 18:43

so easy ist das nicht.
Dein Weinling besteht aus Hefe, CO2, Wasser und Alkohol. Die Hälfte davon fehlt Deinem Kaufwein.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr.

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