Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

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Josef
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Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Josef » 19 November 2017 21:42

Ich habe mir mal eine neue Trockenhefe zugelegt, Riesling von Oenoferm.
Wenn ich bisher eine Trockenhefe rehydriert habe, dann begann sie bereits 2-3 Stunden später zu schäumen. Nicht bei dieser, da tut sich die ersten 24 Stunden gar nichts. Mit gar nichts meine ich wirklich nix. Man könnte meinen die Hefe sei tot. :evil: Aber dann beginnt sie wie teufel zu schäumen, wie man es von einer Trockenhefe gewohnt ist.
Bei den ersten Ansätze damit hat die Hefe sauber bis 16% durchgezogen. :engel: Kennt jemand dieses Phänomen? :hmm:

Igzorn
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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Igzorn » 20 November 2017 06:55

Nope, weder die Hefe noch das Verhalten. Eventuell ist eine Verschmutzung am Gefäss?
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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von NeoArmageddon » 20 November 2017 18:37

Hast du mal eine Prise Zucker beim Rehydrieren dazu gegeben?

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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von 420 » 20 November 2017 19:26

Hallo Josef,

meinst Du jetzt das Schäumen beim Rehydrieren oder nach Zugabe das Schaumen in der Bauchflasche?

Meine aramtic schäumt nach dem Rehydrieren auch nicht. Auch wenn ich 15 Minuten warte. Riecht aber nach Hefe und ist vollkokmmen in Ordnung, sodass man oft nach 16-24 Stunden die ersten Ergebnisse im Ballon sehen kann. Da ich nicht so hochtemperturmäßig vergäre, darf es auch etwas länger dauern.

Sonst mache doch einfach beim nächsten Mal einen Test mit der Hefe. Nehme, wie NeoArmageddon schrieb, etwas Zucker und lassie sie mal 1/2 Stunde stehen bevor Du sie weiter in die Ballonflasche gibst.

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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Josef » 21 November 2017 07:10

Also noch mal zum Verständnis.
Wenn ich bisher eine Trockenhefe in ein Glas mit Wasser gegeben habe, begann das Hefe-Wassergemisch nach ca. 2 Stunden zu schäumen, auch ohne Zuckerzugabe.
Bei der neuen Hefe ist ist das Verhalten anders.

Selbst wenn ich einen Gärstarter mit naturtrübem Apfelsaft mache passiert die ersten 24 Stunden nichts, kein Schaum kein Blub, einfach nichts.
Erst danach zeigt sich das normale Verhalten wie man es von einer Trockenhefe her kennt, der Starter schäumt und Blubbert wie wild. Der Geruch ist in Ordnung, da ist alles ganz normal.
Auch beim späteren Gärverhalten konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen.

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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Igzorn » 21 November 2017 14:01

Hmmm es klingt so, als wären grosse Teile tot oder es ist normal. Eventuell ist die abgelaufen.

Lüften hilft am Anfang ja wie verrückt. Nährsalz schaded auch nicht, evtl. am Anfang warm stellen.

Frag doch mal den Produzenten, evtl ist es normal.
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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 21 November 2017 21:21

Das Problem ist mir so auch nicht bekannt. Zuerst hätte ich auch auf fehlenden Zucker getippt, aber mit A-Saft hätte sich ja was tun müssen :hmm:
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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von 420 » 21 November 2017 21:32

Und Nährsalz beim Gärstarter mit Apfelsaft ist auch nicht nötig.

Wie oben schon geschrieben schäumt meine aromatic auch nicht mehr im Starter. Selber rehydriere ich im Wasser und warte dann noch 15 Minuten. Das reicht mir. Gleiche Hefe früher gekauft, hat immer nach 15 Minuten geschäumt.

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Re: Trockenhefe kommt schlecht in Schwung

Beitrag von Moneysac » 22 November 2017 13:19

Ich hatte das auch schon einmal bei einer Trockenhefe. Abgesehen vom fehlenden Schaum kam diese aber nach 24 Stunden auch in Schwung und war ansonsten unauffällig. Ob es ein Qualitätsproblem ist, würde mich allerdings auch interessieren.

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